Calendar Girl: Verführt – Audrey Carlan (Rezension)

Kurz & Knackig

Las Vegas: Mia schlägt sich als Kellnerin in der Zocker Metropole durch, um ihrer kleine Schwester das College zu ermöglichen. Nach dem Verschwinden ihrer Mutter kümmert sie sich um die Familie, da ihr Vater die Trennung nie verkraftet hat und in die Spiel- und Alkohlsucht abgestürzt ist. Als ihr Vater ausgerechnet die Schulden bei ihrem Ex-Lover nicht bezahlen kann, muss Mia aushelfen um die Familie zu retten. Und da gibt es nur einen Weg in Las Vegas möglichst schnnell sicheres Geld zu verdienen: als Escortgirl.

Ab da an heißt es nur, ein Monat ein Mann für 100.000 $.

Die Charaktere

Mia ist eine toughe Frau mit ihrer wilden Kleidung und ihrem Motorrad. Nach dem Verschwinden ihrer Mutter musste sie schnell erwachsen werden und kümmert sich seither um Alles. Mit Männern hat sie bis dahin auch nicht die besten Erfahrungen gemacht und daher der Liebe abgeschworen. In dem Buch geht es auch darum wie sie sich selbst, durch die verscheiden Männer findet.

 

Meine Highlights

Dieses Buch hat mein Interesse geweckt, da das Thema schon spezieller ist und nicht die 0-8-15 Story. Das hat mir sehr gut gefallen, denn es war als hätte man 3 zusammenhägende Kurzgeschichten in einem Buch. Dadurch ist die Gefahr auch sehr klein, das man von einer Figuar schnell gelangweilt oder genervt ist. Die Autor schafft es immer wieder neue Aspekte hineinzu bringen. Natürlich bleibt es immernoch ein leicht kitschiges Romantik-/Erotikbuch, aber sonst würde ich (wir ?) ja nicht lesen, oder? 😉

Zu beachten

So gut ich das Buch auch fand, gab es doch einige logische oder vorallem realitätsferne Schwachstellen. Als Escortgirl wird man gebucht, um die Wünsche des Kunden zu erfüllen oder noch besser gesagt: eine willenlose, aber hübsche Dekoration zu sein. Was in diesem Fall Sex nicht mit einbezieht (denn Prostitution ist ja illegal in Las Vegas). Mia gibt sich gerade zu unprofessionell in einigen Situationen, doch die Typen lassen es gewähren. Da frag ich mich nicht nur, „Wie kommt sie ohne Vorkenntnisse in die Oberliga?“, „Warum sind alle Typen nicht nur sagenhaft attraktiv, sondern auch so nachgibig mit ihr?“. Also wenn ich für „etwas“ 100.000 $ ausgebe, dann würde ich Perfektion erwarten. Auch das fehlen von schlimmen, unbequemen oder eckelhaften Sezenen fehlt komplett. Es ist die rosa-rote Einhorn Welt eines Escort Girls und man sollte sich im Klaren sein, dass die Geschichte der Realität nicht sehr nahe kommt. Denn seinen wir mal ehrlich, wenn man so leicht 100.000$ im Monat machen könnte, würden es sich dann nicht viel mehr Frauen einen Jobwechsel überlegen? 😉

 

Fazit

Wenn man diese fiktive und realitätsferne Geschichte als solches akzeptiert und ein Fan von Liebes- & Erotikromanen ist, kann ich es dennoch wärmsten empfehlen. Ich finde die Grundidee sehr schön und das der Leser viel erlebt mit dem Charakter. Das Buch hat mich gefesselt und begeistert! ❤

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