Projekt im November

Hey ihr Lieben,

Ich bin ja aktuell in einer Zwischen-Phase, nach Abi und vor Studium, und habe keinen geregelten Tagesablauf. In ca. einem Monat geht` s los auf große Asienreise und zur Zeit arbeite ich nur oder treffe Reisevorbereitungen. Als ich letztens eine Freundin in eine Vorlesung begleitet habe (Geo-Politik), habe ich gemerkt das ich schon seit längerem mein Gehirn nicht mehr gefordert oder gefüttert hatte. 😀

Natürlich beschäftige ich mich mit aktuellen Nachrichten und lese viel im Internet, aber wirklich neuer Input, vor allem mal aus anderen Bereichen, gab es schon lange nicht mehr. Daher habe ich jetzt beschlossen mich in November neuen Themen zu widmen und mich einzuarbeiten.

Eine meiner Liebsten lebt schon seit längerem vegan und anlässlich ihres Geburtstags, habe ich mich jetzt mit diesem Thema auseinander gesetzt. Ich habe immer mehr das Gefühl das die Essgewohnheiten in unserer Generation die neue Religion ist. Damit meine ich, dass es nicht mehr so wichtig ist welcher Religion man angehört, sondern die Essgewohnheiten den Lebensstil stark prägen. Man trifft sich mit neuen Leuten und bei einem Gespräch kommt raus, dass einer der Leute vegan ist. Natürlich wäre das Idealbild, dass es den anderen nichts weiter ausmacht oder interessant finden. Aber bei in vielen Köpfen (wenn auch meist ungewollt) erscheinen dann Gedanken wie „Dann kann er ja gar nichts essen!“, „Aber sie sieht doch gar nicht aus wie ein Hippie/Öko.“ oder „Das wird doch jetzt alles sicher total kompliziert.“.

Bei mir und meiner Lieben ist das meist sehr einfach. Sie hat nichts dagegen, wenn ich bei unserem gemeinsam gekochten Gericht bei meiner Portion Bacon hinzufüge. Und ich esse sehr gerne auch ihre veganen Curry`s. Das wichtige in solchen Angelegenheiten (genauso wie bei Religion) ist die Toleranz und das wir nicht probieren uns gegenseitig von unseren Vorlieben probieren zu überzeugen.

Ihren Geburtstag habe ich zum Anlass genommen, mich mit veganen Rezepten und dem Lebensstil auseinander zu setzten. Mit dem großen „Warum?“ & „Wie?“ und all den Vorurteilen die darüber herrschen. Bald kommt dazu ein eigener Post.  (Und nun ist aus der kleiner Vorschau ein kleiner Auszug aus meiner Denkweise geworden. Sorry ;))

Habt ihr euch mit dem Thema schon auseinander gesetzt 

oder mit eurem eigenem Essverhalten?

Wie schon erwähnt beschäftige ich mich mit dem politischen Tagesgeschehen und halte dies auch für wichtig. Da mein Wissen in vielen Punkten nicht sehr tief geht, habe ich mir jetzt vorgenommen ein wichtiges Thema genauer anzusehen. Eine gute Freundin hatte mir letztens von dem Buch „Inside IS – 10 Tage im ‚Islamischen Staat'“ von Jürgen Todenhöfer erzählt, welches sie sehr beeindruckt hatte. Der IS ist schon seit langem ein sehr wichtiges Thema, auch in den Medien. Doch was wissen wir eigentlich genau über diese Organisation? Sie wollen mit Gewalt einen Islamischen Staat errichten. Und weiter?

Da ich, wie wahrscheinlich die Meisten, nicht viel mehr als diesen Satz und die Schlagzeilen über die Anschläge kenne, habe ich mir vorgenommen mich zu diesem Thema weiterzubilden. Natürlich in meiner liebsten Form, dem Buch. 🙂

Ich habe mich für das Buch „Die schwarze Macht: Der „islamische Staat“ und die Strategen des Terros“ von Christoph Reuter entschieden, da ich daraus (hoffentlich) einen allgemeineren Überblick und gut belegte Informationen erhalte. Das Buch hat bisher sehr gute Rezensionen und ist gerade erst erschienen. Ich bin sehr gespannt und hoffe, dass es gut verständlich und relativ objektiv geschrieben ist. Auf jeden Fall gibt`s dazu auch bald eine Rezension, dann könnt ihr sehen wie es mir ergangen ist. 😉

Ich hätte schon viel früher mit solcher Lektüre anfangen sollen, ich weiß.. Aber besser spät als nie. 😉

Seit ihr da vorbildlicher als ich? Oder sind Sachbücher rein gar nichts für euch?

Die schwarze Macht von Christoph Reuter

Freu mich auf eure Rückmeldung. =)

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4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Pialalama sagt:

    Hallo 🙂 Ich finde es klasse, dass du dich mit solchen Themen auseinandersetzt! Ich persönlich habe nichts dagegen wenn mir jeamdn sagt das er vegan ist, warum auch? Ich habe erst was dagegen, wenn diese Person dann versuchst mich davon zu überzeugen, auch veganer zu werden. Ich finde, so wie du es schon gesagt hast, dass das heutzutage einfach zum großteil nur noch „in“ ist. Außerdem bin ich der Meinung, dass eine vollkommen vegane Ernährung nicht gesund ist. Der Mensch isst nunmal schon seit jeher Fleisch… Wenn man dann auch noch auf alle anderen tierischen Produkte verzichtet ist das wohl sicherlich nicht gut. Und manche Dinge kann man nunmal nicht durch ne Zwiebel ersetzten ;). Es ist hier doch viel wichtiger, bewusst zu essen, und Fleisch eben nicht aus der Massenzucht & auch nicht jeden Tag zu essen…

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    1. JanaKarin sagt:

      Vielen lieben Dank für dein langen Kommentar =)
      Das sehe ich größtenteils wirklich genauso! Doch kann man heute sagen, dass wir vegan sehr gesund leben können und uns nur das B12 fehlt (welches oft in Sojamilch auch ist). Aber es ist ja generell so, wenn man auf seine Ernährung achtet kann man gesund leben, egal mit Fleisch oder ohne. Chips sind schließlich auch vegan und nicht die gesündesten 😉
      Mehr dazu kommt dann bald in einem eigen Post mit meinen Erfahrungen aus den bald kommenden veganen Kocherfahrungen. Bin ich selbst schon echt gespannt 😀
      Wünsch dir noch einen schönen Abend & bis bald..

      Gefällt 1 Person

  2. Pialalama sagt:

    Wir übersehen jetzt mal die ganzen Schreibfehler* 😀

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    1. JanaKarin sagt:

      hahah was tun wir nur ohne Auto Korrektur 😉

      Gefällt mir

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