Die Begehrte – Sara Bilotti (Rezension)

Kurz & Knackig

Eleonora hat ihre halbe Kindheit mit ihrer besten Freundin Corinne verbracht, die für ihre Mutter zur zweiten Tochter wurde. Nun steht Eleonora ohne Wohnung und Job da und zieht übergangsweise zu Corinne, die sie 4 Jahre nicht gesehen hat. Bei Corinne in der Toskana überrascht sie deren gutaussehender und kultivierter Freund, der ihr auf Anhieb gefällt. Doch auch sein Bruder hat eine große Anziehungskraft, wenn auch ihm etwas dunkles anhängt.

Die Charaktere

In der Geschichte geht viel mehr um die Personen in Villa in der Toskana, als nur um die Liebesgeschichte. Gott sei Dank geht es nicht größtenteils um die Dreiecksbeziehung zwischen Eleonora und ihrer alten Freundin Corinne mit deren Freund. Viel mehr geht es um die beiden Brüder (und den eher unwichtigen dritten Bruder) und um die deren Geschichte. Ich würde fast schon sagen, dass es wie ein kleiner Erotik Krimi geschrieben ist, über die einzelnen Mitglieder der Villa und deren Zusammenhänge und Vergangenheit, die Eleonora Stück für Stück entdeckt.

Eleonora als Person war mir nicht hundertprozentig sympathisch, doch man lernt sie lieben. Wiederum sind die beiden Brüder super ausgearbeitete und komplexe Persönlichkeiten. Doch hätte ich gerne ein paar konkrete Details zum Aussehen gewünscht (besonders bei Eleonora). Aber das ist auch meine persönliche Vorliebe für meine Fantasiewelten beim Lesen. =)

Meine Highlights

Ein italienischer Liebesroman mit erotischem Touch? Ja, das gefällt mir! Wie auch schon erwähnt, geht es sehr um die zwischenmenschlichen Beziehungen dieser Gruppe. Mir hat das zusammen mit der Spannung sehr gefallen, die meist in Liebesromanen nicht allzu sehr im Vordergrund steht.

Ich muss die Autorin auch für ihre schönen Schreibstil loben und wie sie es schafft die Personen und Charaktere zu beschreiben. Für manche mag es vielleicht zu viel des Guten sein, doch ich finde es ist ihr wundervoll gelungen.

Zu beachten

An manchen Stellen des Buches gibt es noch kleinere Schwierigkeiten und man versteht nicht immer die Handlungen von Eleonora. Ich kann gar nicht genau sagen warum, doch beim Lesen hat mich die Perspektive gestört. Mit einer Ich-Perspektive wäre man glaub ich leichter ins Buch reingekommen.

Fazit

Das Buch hat kleine Schwächen, doch ich würde es trotzdem jedem empfehlen! Es ist endlich man etwas anderes und kann auch durch die Spannung punkten. Und allein für die Beschreibungen der beiden Brüder lohnt es sich. 😉

 

Vielen lieben Dank an die Autorin und den Verlag blanvalet! Es war mir eine Freunde dieses Buch lesen zu dürfen. Mehr Infos zum Buch

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