Die Mondschwimmerin -Brunonia Barry (Rezension)

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Kurz & Knackig

Towner Whitney muss nach 15 Jahren wieder nach Salem zurückkehren, da ihre Großtante Eva verschwunden ist. In ihrer Heimat muss sich nicht nur mit der Vergangenheit der Familie, sondern auch mit ihrer eigenen, auseinandersetzten. Alle Frauen der Familie Whitney haben besondere Fähigkeiten und können Spitzenorakel sehen. Doch was wird aus Whitney in der Zukunft?

Die Charaktere

Die Geschichte beginnt aus Whitneys Perspektive und sie führt uns an den mystischen Ort Salem. Ich konnte mich gut in ihre Sichtweise hineinversetzten, doch um sie verstehen zu können, braucht es ein wenig. Doch ist glaube das ist gerade der Reiz an diesem Buch, das Mystische. Man weiß nie wie viel Realität bei ihr dabei steckt, wobei ihre psychischen Störungen eine große Rolle spielen.

Rafferty, der Polizist der die Untersuchung führt, ist wieder erwarten zu einer Hauptperson des Buches geworden und viele Teile der Geschichte sehen wir aus seiner Perspektive. Das finde ich sehr gut, da es das Buch ein wenig auflockert und neue Einflüsse schafft.

Die Familie, mit den unterschiedlichen Figuren und Geschichte ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Dennoch haben mir äußerliche Beschreibungen der Figuren ein wenig gefehlt, da ich so ein wenig schwer fand sie mir vorzustellen.

Meine Highlights

Ach ja, schon wieder ein Coverkauf! Das finde ich wirklich wirklich gut gelungen, auch im Zusammenhang mit dem Titel, der sich in der Geschichte erklärt. Neben dem Cover, fand ich das Buch interessant, da es diesen mystischen Touch hat und in Salem spielt. (Vor jedem Kapitel wird auch eine Stelle aus dem Spitzenorakelbuch von Großtante Eva zitiert. Zauberhaft! )

Für mich war der absolute Hit des Buches, wie sich nach und nach die Rätsel und Fragen aufgelöst haben. Die Autorin hat es wirklich geschafft, mich am Ende zu überraschen. Das Ende ist wirklich eine Meisterleistung!

In dem Roman werden noch viele andere sensible Themen angeschnitten und es wird nichts übermäßig beschönigt oder dergleichen. Es ist kein Friede-Freude-Eierkuchen Roman, doch das finde ich hier ziemlich gut.

Zu beachten

Um gleich beim Thema zu bleiben: An manchen Stellen wird es ungemütlich und hart und darauf sollte man vorbereitet sein. Es ist nicht sonderlich schlimm, doch für mich als eigentlich kein Krimi und Thriller Leser doch ungewöhnlich.

Der einzige kleine Kritikpunkt wäre für mich, dass es an manchen Stellen ein bisschen langatmig ist und viel drum herum erzählt ist. Dennoch ist der Schreibstil so gut und flüssig, dass es nicht weiter stört.

Fazit

Wenn man bedenkt, dass es dieser Roman eigentlich nicht meinem Beuteschema entspricht, kann man die Autorin nur doppelt loben. Sie hat es geschafft mich für einen Krimi zu begeistern! 😉  Also ich kann diese spannende Geschichte im Zusammenhang mit den mystischen Hexen Elementen und schönen Beschreibungen aus Salem nur empfehlen!

 

Vielen Dank an den die Autorin und dem btb Verlang für dieses Rezensionsexemplar! Ich habe mich sehr über dieses schöne Buch gefreut =) Mehr Infos zu dem Buch

 

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