Windfire – Lynn Raven (Rezension)

am

Kurz & Knackig

Wind – Jessie, das Mädchen mit den 3 Jobs um ihren Krebskranken Bruder durchzubringen

Feuer – Shane, der Kriegsfotograph mit dem mysteriösen fürstlichen Hintergrund

Durch ein uraltes Familienerbstück kreuzen sich die Leben von Jessie und Shane. Um seinen Vater das Leben zu retten muss Shane das Amulett von Jessie`s Großmutter finden. Zusammen begeben sie sich auf eine geheimnisvoll Reise, die von Las Vegas bis in den Nahen Osten geht.

 

Die Charaktere

Jessie ist allein mit ihrem kleinen Bruder und probiert den Alltag zu meistern und sich um ihren Bruder zu kümmern. Am Anfang empfindet man Mitleid mit dem jungen Mädchen, das mit einem so schweren Schicksal zu kämpfen hat. Bis der leicht aufbrausende und mysteriöse Shane auftaucht und ihr Leben verändert.

Die Hauptpersonen sollen die Elemente widerspiegeln, was man nur teilweise erkennt. Bei Shane erkennt man das wilde aufbrausende Feuer im Charakter teilweise, doch bei Jessie sehe ich davon kaum etwas. Generell geht es von den anfänglichen Streitigkeiten und Stickereien nahtlos in Leidenschaft am Ende über, was mir nicht ganz klar wurde.

 

Meine Highlights

Am Meisten anrechnen kann ich dem Buch eigentlich nur die Spannung der Geschichte, die sich wirklich besser als Abenteuerroman anstatt (der von mir angenommen) Liebesgeschichte macht. Es gibt bis zu Ende offene Fragen und ein Ereignis nach dem anderen. Daher habe ich es trotz seiner Schwächen zügig zu Ende gelesen.

Was sonst eher selten vorkommt in den Büchern die ich lese, ist der orientalische Touch mit nicht nur Hexen sondern auch den Djinn. Highlight: die Figur „Alà ´ad-Din“ heute bekannt als Aladin 😀

 

Zu beachten

Ich habe relativ lang gebraucht um in das Buch reinzukommen. Das mag vielleicht an dem ungeschickten Anfang aus Shane`s Perspektive sein. Wenn mir auch ein Einstieg mit Jessie`s Geschichte und dann erst die Einführung ins Übernatürliche besser gefallen hätte.

Zudem habe ich viele Handlungen von Shane und Jessie nicht verstanden, da sie sie selbst meist nie hinterfragt haben. Selbst wenn ich von einer mystischen Macht geleitet werde, würde ich mich dann nicht fragen ob es klug ist mal eben so in den Nahen Osten ohne Informationen zu fahren? Also an vielen Stellen fehlt mir noch die Klarheit und Logik.

 

Fazit

Eigentlich würde ich ja sagen, das es ein gutes Zwischendurch-Buch für den Urlaub ist, doch dafür ist mir zu viel Spannung und Abenteuer dabei. Also vielleicht eher ein Urlaubswälzer für diejenigen die keine Liebesromane mehr sehen können und ein bisschen mehr Aktion brauchen.

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