Throne of Glass – Sarah Maas (Rezension)

Kurz & Knackig

In Erilea ist Celaena eine verurteilte Sklavin und muss in einer Salzmine schuften, was auf die Dauer einem Todesurteil gleicht. Bis eines Tages der Leibgardist der Krone sie aus der Mine holt, denn der Kronprinz hat sie als seinen Champion auserwählt. In einem blutigem Wettkampf mit 23 anderen Kriegern muss sie in Prüfungen und Wettkämpfen bestehen, um den Tod in der Mine zu entgehen.

Die Charaktere

Celaena ist eine (zurecht) eingebildete Kriegerin, die seit ihrem 8ten Lebensjahr zum Töten ausgebildet wurde. Über ihre Vergangenheit erfährt man in dem ersten Band erstmals wenig, nur das sie von einem weit entfernten König als Assassinin (Auftragsmörderin?) ausgebildet wurde und die beste Kämpferin ist. Dafür was sie als Kriegerin und Sklavin durchgemacht hat, hat sie trotzdem ihre Seele und Liebe behalten und das spürt man.

Der Kronprinz ist der typische Schönling in dieser Geschichte, der die Leidenschaft entfacht.

Viel besser dagegen ist die Figur des Leitgardisten dargestellt, mit viel mehr Ecken und Kanten und unerwarteten Seiten.

Meine Highlights

Wie die Autorin es geschafft hat die Geschichte von allen Seiten zu zeigen!

Größtenteils sieht man die Geschehnisse aus Calaena`s Sicht, doch es wechselt nicht nur zwischen ihr und dem Kronprinz, sondern auch vom Leibgardist und den „Bösen“ im Buch. Sehr gut gelungen!

In dieser mittelalterlichen Umgebung hat die Autorin auch an und ab „ältere“ Bezeichnungen eingestreut, wie z.B. Pianoforte für ein altes Klavier.

Das Buch ist aber nicht nur ein reiner History-Roman, sondern hat auch magische Anteile, die aber erst zum Ende zum Vorschein kommen.

Zu beachten

Die Rückblicke in Calaena`s Vergangenheit können schon teilweise sehr blutig und grausam sein. Man sollte also nicht allzu zart besaitet sein und die Spannung mögen.

Die Kämpfe stehen im Vordergrund, aber die Beziehungen und die Geschichte der Personen kam nicht zu kurz. Das war für mich gut , da ich kein Fan von zu viel Gewalt oder Abenteuer bin.

Vieles habe ich im Ersten Band noch nicht ganz verstanden und die Magie wird erst sehr spät eingeführt. Ich hätte mir auch mehr Erklärungen zur Vergangenheit der Wesen und des Kontinents, und besonders zu Calaena gewünscht. Aber vielleicht bin ich da auch nur zu ungeduldig und nehme dem zweiten Band zu viel voraus.

Fazit

Ein sehr spannendes und mit viel Liebe für die Charaktere geschriebenes Buch. Besonders das Ende und die zwischenmenschlichen Beziehungen haben mir gut gefallen. Doch darf man nicht zu zart für die Gewalt und die Kämpfe sein. Ansonsten kann ich es jedem Fantasy Leser empfehlen.

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2 Kommentare Gib deinen ab

  1. nanacara sagt:

    Liebe JanaKarin
    Das Buch hört sich sehr spannend an. Mir gefallen deine Rezensionen und der ganze Blog! 🙂 Bin gespannt auf weitere Blogbeiträge…
    Liebe Grüsse nanacara 😉 (von Leseblog)

    Gefällt mir

    1. JanaKarin sagt:

      Hey,
      Vielen Dank! 🙂
      Bin noch ganz neu dabei, aber probiere mein Bestes..
      Vielen Dank für deine Rückmeldung & Alles Liebe,
      JanaKarin

      Gefällt 1 Person

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