Evermore – Alyson Noël (Rezension)

Kurz & Knackig

Ever verliert ihre Eltern und ihre Schwester bei einem Autounfall, bei dem sie fast selbst umgekommen wäre. Nach diesem Nahtoderlebnis entwickelt sie hellseherische Fähigkeiten. Nun kann sie nicht nur die Gedanken der anderen Menschen lesen sondern sieht auch Auren. Mit ihrer Tante zusammen zieht sie nach Orange Country und beginnt ein neues Leben als Außenseiter. Ihre Gabe überwältigt sie weiterhin, daher isoliert sich Ever immer mehr.

Doch als eines Tages ein neuer unglaublich gut aussehender Junge in die Klasse kommt ändert sich alles. Denn er ist der einzige Mensch dessen Gedanken sie nicht lesen kann…

Die Charaktere

Ich muss ehrlich sagen, dass mir die Hauptfigur Ever ein wenig zu klischeehaft war. Es war ganz nach dem Motto „Cheerleader stürzt ab und wird zum Außenseiter bis heißer Kerl sie rettet“. Dennoch konnte man sich gut in sie hinein versetzten. Auch die ehrlichen Abstürze und der nicht so perfekte Charakter (kann nicht loslassen und sich selbst helfen) machen sie menschlich und liebenswürdig.

Mit Damon (der „heiße mysteriöse Typ“) hatte ich so meine Schwierigkeiten. Ich konnte ihn mir leider nicht so gut visuell vorstellen und konnte ihn nicht so schnell lieben lernen wie Ever in der Geschichte.

Dafür sind die beiden („Außenseiter“-)Freunde von Ever sehr gut gestaltete Charaktere, die man mit ihren Schwächen sofort mag. Und auch die erst später (und in meinen Augen im Buch viel zu kurze) Annäherung mit ihrer Tante ist voller ehrlicher und herrlicher Gefühle.

Meine Highlights

Die hellseherischen Fähigkeiten von Ever!

Ich mag diese ehrliche Perspektive, dass bei ihr nicht sofort alles funktioniert und das da viel Übung dazugehört. Doch hätte diese Übungsphase wenigstens kurz beschrieben werden können…

Auch die Erläuterung der Aurafarben auf der ersten Seite gefällt mir sehr.

Und selbstverständlich ihre Kleine Schwester Riley, die als Geist noch in ihrer Gegenwart ist. Wirklich wunderschön gestaltet die Schwestern Beziehung und der Abschied.

Des weiteren ist das Ende mit vielen Wendungen und neuen Elementen gut gelungen, aber mehr will ich dazu nicht sagen ;).

Zu beachten

Leider muss ich sagen, dass ich an vielen Stellen dachte: „Ach komm schon Mädchen, das ist doch klar!“. Damit mein ich, dass vieles keine Überraschung und der Verlauf relativ voraussehbar war.

Dazu gehört auch das Geheimnis um Damen, was mich an vielen Stellen an Edward & Bella erinnert hat.

Auch die Romanze zwischen den Beiden war mir nicht immer klar. Da hätte ich bessere Beschreibungen gebraucht um ihrer Schritte und ihre Gefühle nachzuvollziehen.

Fazit

Ein schönes Liebes-Fantasy-Buch mit einigen neuen Elementen, doch auch vielen Klischee Handlungen. Man ist schnell in der Geschichte und es lässt sich leicht lesen. Ich würde es weiter empfehlen, doch man darf nicht das besondere Buch am Bücherhimmel erwarten…

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